Französisch – oder wie lernen Kinder ihre Sprachen?

Der natürliche kindliche Spracherwerb einer Muttersprache erfolgt in der Regel intuitiv und vor allem durch Nachahmung. Das Kleinkind kann bereits sehr viel verstehen, bevor es erste verständliche Worte selbst aussprechen kann.

Rezeptiv – also aufnehmend, empfangend – gestaltet sich der Spracherwerb über einen längeren Zeitraum. Hierbei erlebt das Kind zahlreiche authentische sprachliche Situationen, in denen die gleichen Wörter und Sätze in unterschiedlichen Zusammenhängen verwendet werden. Besonders motivierend und lernfördernd ist dabei eine kontinuierliche positive Verstärkung.

Auch unser Konzept orientiert sich eng an diesen Prinzipien des Mutterspracherwerbs:

  • Wir schaffen vielfältige sprachliche Situationen, in denen das Hörverständnis geschult werden kann.

 

  • Wir loben und bestärken, ganz besonders in der rezeptiven Phase. So erhöhen wir die Motivation und fördern die Lernbereitschaft.

 

  • Unsere Kursleitung verfügt über muttersprachliche Kompetenz. Dadurch entstehen authentische kommunikative Situationen und Identifikationsmöglichkeiten.

 

Wir haben uns für eine strukturierte Form der Immersion entschieden, die mit „so viel Französisch wie möglich, so wenig Deutsch wie nötig“ zusammen gefasst werden kann. Damit möchten wir vor allem jüngere Kinder behutsam an die neue Sprache heranführen.

 

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