Sprache und Kultur - oder warum kommt der Osterhase nicht nach Frankreich?

Andere Länder, andere Sitten! Das finden auch junge Kinder sehr spannend. Warum kommt der Osterhase nicht nach Frankreich? Und vor allem: Wer kommt dann zu den französischen Kindern? Wieso basteln die Kinder dort Papierfische am 1. April und was machen sie bloß damit?

Sich in jungen Jahren mit einer anderen Sprache und Kultur zu beschäftigen, bedeutet auch immer, eine andere Lebensweise kennen zu lernen. Diese Entdeckung des Anderen bestärkt das Kind in seiner eigenen sprachlichen und kulturellen Identität, denn man lernt sich auch im Vergleich zu den Anderen besser kennen.

Indem wir den Kindern zu interkulturellen Kompetenzen verhelfen, begleiten wir sie auf den Weg zu mehr Toleranz und Respekt gegenüber dem Anderen, dem Fremden.

Sprache und Kultur sind unzertrennlich und Sprache ist das wichtigste Ausdrucksmittel, um mit anderen in Kontakt zu treten. Der Erwerb sprachlicher Kompetenz ist untrennbar auch ein Erwerb kultureller Kompetenz.

Das Zusammenwachsen der europäischen Staaten, die Mobilität der Bevölkerung und die Entwicklung der modernen Kommunikationsmittel machen das Beherrschen verschiedener Sprachen und das Verständnis anderen Kulturen gegenüber immer wichtiger.

Die interkulturelle und sprachliche Vielfalt wird heute zu Recht als Bereicherung verstanden.

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